Aktuell:
Medienkompetenz:

Dieses KI Video hat Donald J. Trump (Präsident der vereinigten Staaten von Amerika) auf seiner eigenen social Media Plattform (Truth social oder so) veröffentlicht und damit seine Meinung zu den "NO KINGS" Demonstrationen geäußert. Meiner Meinung nach ist das ein gutes Bespiel von mangelnder Medienkompetenz. Durch Vorfälle wie diesen zeigt sich wieder wie deutlich verschieden "Digital Natives" und "Digital Immigrants" mit den Sozialen Medien umgehen. Des Weiteren, stellen wir uns einmal vor, Donald Trump würde jetzt das Video von sich doch als unangebracht wahrnehmen und es daraufhin löschen wollen. Er würde ziemlich schnell auf einer der Haupt-Gefahren des Internets stoßen, nämlich dass das Internet NIEMALS vergisst - einmal hochgeladen, immer irgendwo verfügbar und wieder hergestellt...
Fake News:

Der Fall Epstein geht seit der Veröffentlichung der Fallakten im Internet durch die Decke, daher hier ein zwei aktuelle Fake News die um diesen Fall herum posieren. (Quellen: Tagesschau.de und ZDF Magazine Royal auf Youtube)
- Kannibalismus: Aus dem Kontext gerissene E-Mails (z. B. „not food — people“) wurden genutzt, um absurde Behauptungen über rituellen Kannibalismus aufzustellen.
- Epstein lebt: Gerüchte, Epstein sei nach Israel geflohen, stützten sich auf KI-Bilder mit Wasserzeichen und falsche Informationen über einen aktiven Fortnite-Account.
Persönliches:
In diesem Absatz geht es primär um meine eigenen Erfahrungen, Werte und Überzeugungen zu der social Media Debatte. Wenn ich an mein eigenes Konsumverhalten denke, finde ich, dass ich eindeutig zu viel social Media konsumiere. Meine meist genutzten Apps (vor allem im letzten Winter) waren Tiktok und Instagram. Bei Tiktok habe ich mir eingeredet, dass ich nur schaue um mir kurz die Zeit zu vertreiben bis ich die nächste bessere Tätigkeit machen... Spoiler: die nächste Tätigkeit kam meistens nie. Bei Instagram habe ich mich sogar noch mehr selbst belogen. Ich wollte ja nur die Story von meiner Schwester anschauen, doch zwei Minuten später fand ich mich selbst im nächsten "Epstein"-Rabbit Hole. Also wenn man mich fragt ob diese social Media Apps leicht süchtig machen - würde ich mit einem lauten JA antworten. Während der ursprüngliche Sinn von Sozial Media war über Distanzen zu verbinden, habe ich mitleiweile das Gefühl, dass diese Apps uns immer mehr von der Realität isolieren. Deswegen hier mein Appell an alle Lesenden die diese Webseite irgendwie gefunden haben: Seit euch die Risiken von Sozial Media bewusst und versucht mit euch selbst einen Deal zu vereinbaren, wie und wieviel ihr euch von solchen Apps eure Zeit, euren gesunden Menschenverstand (sowie das eventuelle Vorhandensein von einem Glaube an die Menschheit) rauben lassen wollt.